Wir sind eine Gruppe Jugendliche aus dem Raum Siegburg.
Wir versuchen selbstverwaltet eine hierarchiefreie Diskussions- und Lebenskultur in unseren Alltag zu etablieren.
Unser Ziel ist eine emanzipatorische Gesellschaft, in der alle Menschen selbsbestimmt in größtmöglicher Freiheit leben können, ohne Zwängen durch Angst vor einer Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, ihrer Religion, einer Behinderung oder anderer äußerlicher Merkmale haben zu müssen.
Um dies zu erreichen, möchten wir den kapitalistischen Normalzustand überwinden. Wir möchten uns von wirtschaftlichen Zwängen befreien und eine freie Entfaltung jedes Individuums gewährleisten.
Aus unserer Sicht zeichnet sich der Kapitalismus durch Konsumzwang und Konkurrenzkämpfe, durch wirtschaftliche und soziale Benachteiligung, Elitenbildung, Umweltzerstörung und Krieg aus. Diese Missstände gilt es an der Wurzel zu packen und ein für allemal zu beseitigen.
Gruppenentscheidigungen werden im Konsens getroffen. Finden wir zu Themen vorerst keinen Konsens, werden wir diese Themen nicht durch die Gruppe nach außen kommunizieren und versuchen, durch weitergehende Diskussionen eine Lösung des Problems zu erarbeiten und auf diese Art eine gruppeninterne Entscheidung zu treffen.
In diesem Zusammenhang ersehen wir es als nötig und sinnvoll uns ständig selbstkritisch zu hinterfragen und Aktionen im Nachhinein eingehend zu reflektieren, um Fehler zu entdecken und Lösungen und Schlüsse aus diesen Fehlern zu ziehen.
Im Bereich unserer aktionistischen Betätigung möchten wir uns nicht auf einzelne Themenfelder beschränken. Wir möchten verschiedene Veranstaltungen organisieren in denen selbstverwaltete Kultur ebenso Platz finden soll, wie Bildungsveranstaltungen (Workshops, Vorträge, Filmvorführungen etc.) und unsere Selbstdarstellung nach außen tragen, beispielsweise durch Demonstrationen oder Infostände.

