Archiv der Kategorie 'Repression'

Gather and Resist für das AZ Köln

Das Autonome Zentrum in Köln Kalk, das seit über drei Jahren besteht, ist akut räumungsbedroht.
Da der Nutzungsvertrag zum 1. Juli 2013 auslief, gilt es jetzt, der Stadt zu zeigen, wie wichtig uns ein AZ auch auf der rechten Rheinseite von Köln ist. Daher findet vom 28.06. bis 07.07. eine Woche der Solidarität statt, in der es Workshops, Kino, Brunch und vieles mehr gibt, in der wir uns vernetzen und Spaß haben, in der wir das AZ unterstützen und uns solidarisch zeigen, damit ein wichtiger Ort für uns weiter bestehen kann.
Daher: Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch!
(A)
Mehr Infos auf http: gatherandresist.tk

G&R

Fakten schaffen gegen die Gesamtscheiße!!!

Anlässlich der Internationalen Häuserkampfwoche wollen wir den Fokus auf die Situation in Griechenland richten.

Während in Griechenland das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Klima immer schlechter wird, holt der griechische Staat zum Rundumschlag gegen selbstverwaltete Strukturen aus, angesichts der jahrelang anhaltenden unmenschlichen Zustände eine katastrophale Entscheidung. Im Herzen des Krisengewinners Deutschland hetzt die bürgerliche Presse von rechts außen gegen „Pleite-Griechen und faule Südländer“ und die deutsche Politik setzt mit Hilfe der Troika ein unbarmherziges Spardiktat gegen Griechenland durch.
Aber der Reihe nach. (mehr…)

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der antifaschistischen Initiativen aus Köln und dem Rheinland.

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.
Seit über zwei Jahren existiert das AZ als konkreter Anlaufpunkt in einem Viertel. Es bietet für viele unabhängige Gruppen, für Menschen aus dem Viertel und für politische und kulturelle Veranstaltungen kostenlose Räume und einen Schutzraum, den die Nutzerinnen und Nutzer mitgestalten können. Das Handeln von AntifaschistInnen und AntirassistInnen wird vor Ort gestärkt. (mehr…)

Polizeirepression in Siegburg

Siegburg hat ein Gewaltproblem!


In Siegburg kommt es immer wieder zu gewalttätigen Angriffen auf Jugendliche, in der Vergangenheit wurden schon mehrfach Menschen durch Kampfhunde gebissen und verletzt.
Diese Angriffe gehen nicht, wie man vermuten könnte, von rivalisierenden Jugendgangs aus. Nein, ganz im Gegenteil, die Polizei steckt hinter diesen Angriffen!

Ende April wurde beispielsweise eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg zum Bahnhof unter haltlosen Anschuldigungen von der Polizei gestoppt. Die PolizistInnen warfen der Gruppe vor, auf dem Weg durch die Innenstadt Schaufensterscheiben demoliert zu haben. Am nächsten Morgen war es jedoch unmöglich, eine zerstörte Scheibe in der Siegburger Innenstadt zu finden! (mehr…)

Solidarität mit den Protesten in Chile

Der Aufruf ist nicht von uns und wird lediglich aus Solidarität weiterverbreitet

Donnerstag den 01.09.2011 um 19 Uhr wollen wir uns zu einer unangemeldeten Demonstration „Gegen Staat und Repression – In Gedenken an Manuel Gutierrez Reinoso aus Chile“ an der U-Bahnhaltestelle am Friesenplatz in Köln versammeln.

Bildungsproteste in Chile: Repression fordert die ersten Todesopfer. Bis 1270 Schüler_Innen und Studierende zeitweise eingeknastet.

Seit nun mehr drei Monaten kämpfen die Aktivist_Innen in Chile für ein besseres und gerechteres Bildungssystem. Das ist nicht verwunderlich. Immerhin müssen 65% der armen Menschen (circa 20%) ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen. Die Pinochet-Regierung privatisierte die Schulen, 85% der Bildungseinrichtungen ist in Privatbesitz. Geändert wurde das nie. Jetzt haben die Jugendlichen in Chile gemerkt, dass sie ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen müssen.

Ihre Forderungen mag mensch als zu gering gefasst bezeichnen. Dass sie „zu wenig verändern wollen“. Aber wenn mensch sich die Intensität der Proteste und die darauf folgende Repression des Staates ansieht, dann merkt mensch schnell, dass es um viel mehr als nur ein bürgerliches Bildungssystem geht. Es sind die Konsequenzen des Kapitalismus, die dort sichtbar werden. Ein Land wie Chile ist in der Lage eine Menge Gewinn abzuwerfen, für die Großgrundbesitzer und Investoren, sowie die Politiker. Aber dafür müssen die Arbeiter_Innen dort ungebildet bleiben, damit sie die körperliche und schmutzige Arbeit verrichten, für die der weltweite Kapitalismus sie benötigt. Bildung ermöglicht eine Bewusstwerdung der eigenen Existenz. Das soll aber nicht passieren. Das Proletariat in Chile soll davon abhängig sein die Arbeiten, für die sich pauschal gesagt große Teile der westlichen Bevölkerung zu schade sind, machen zu müssen, um zu überleben. Deswegen geht die Regierung dort mit aller Härte gegen die Proteste vor. Deswegen sind die Protest in Chile ein Punkt, an dem der Klassenkampf beginnt.

Wie sieht diese Repression aus? Sie äußert sich in der typischen Propaganda in solchen Momenten. Die komplette bürgerliche Regierung schwingt nach rechts, faschistoide Grundzüge der kapitalistischen Pseudo-Demokratie treten offen auf, müssen offen auftreten, da sie benötigt werden um das herrschende System zu sichern. So wurde die Sprecherin des Studierendenverbandes Confech von einer hochrangigen Mitarbeiterin des Kultusministeriums mit einer Parole aus dem Pinochet-Faschismus betitelt:,“Muerta la perra, se acaba la leva“, was soviel bedeutet wie:“Ist die Hündin tot, beruhigt sich die Meute“. Diese Parole wurde bereits 1973 gegen Allende ausgesprochen. Er starb wenige Minuten danach. Morddrohungen sind an der Tagesordnungen. Dazu gesellt sich ein riesiger Haufen von zeitweise inhaftierten Studierende und Schüler_Innen, sowie massiver Gewalteinsatz seitens der Polizei im 48tägigen Generalstreik vom 25. und 26.08.

Während des Generalstreiks kam es auch dazu, dass aus einem vorbeifahrenden Einsatzfahrzeug der paramilitärischen Carabineros de Chile auf zwei Jugendliche mit schwerkalibrigen Projektilen geschossen wurde. Der Sechszehnjährige, Manuel Gutierrez Reinoso, der mit seinem behinderten Bruder Gerson unterwegs war, verblutete vor Ort. Der andere Jugendliche, Mario Parraguez Pinto, konnte ins Krankenhaus gebracht werden und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Ihm wurde ins Auge geschossen. Die Polizei dementierte den Vorfall obwohl es genügend Aussagen darüber gibt, dass vom Beifahrersitz des Autos aus gefeuert wurde.

All das, das faschistoide Handeln der Regierung unter dem Präsidenten Piñeras, der versuchte und der wirkliche Mord an zwei Genossen von uns, die Ungerechtigkeit, die die Menschen dort erfahren, all das muss Konsequenzen haben. In jedem Land, auch hier. Wir sind alle Menschen einer Welt, wir sind Teil der selben Klasse. Die Genoss_Innen in Chile verdienen unsere Solidarität und Unterstützung!
Gegen Faschismus und das Kapital




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: