Archiv für Mai 2012

Das Autonome Zentrum Köln erhalten!

Solidaritätserklärung der antifaschistischen Initiativen aus Köln und dem Rheinland.

Wenn jetzt die Stadt Köln den Verbleib des Autonomen Zentrums Köln (AZ) abverhandelt und sich sogar in absurde Vorschläge steigert, das in der Wiersbergstraße 44 ansässige AZ könne doch übergangsweise leerstehende Büroräume im Stadtgebiet nutzen, ist es an der Zeit, die Wichtigkeit des AZs auch für das antifaschistische und antirassistische Engagement in dieser Stadt herauszustellen. Denn beim AZ handelt es sich nicht einfach nur um einen freakigen Partyort für junge Leute. Die Bedeutung geht weit darüber hinaus.
Seit über zwei Jahren existiert das AZ als konkreter Anlaufpunkt in einem Viertel. Es bietet für viele unabhängige Gruppen, für Menschen aus dem Viertel und für politische und kulturelle Veranstaltungen kostenlose Räume und einen Schutzraum, den die Nutzerinnen und Nutzer mitgestalten können. Das Handeln von AntifaschistInnen und AntirassistInnen wird vor Ort gestärkt. (mehr…)

Polizeirepression in Siegburg

Siegburg hat ein Gewaltproblem!


In Siegburg kommt es immer wieder zu gewalttätigen Angriffen auf Jugendliche, in der Vergangenheit wurden schon mehrfach Menschen durch Kampfhunde gebissen und verletzt.
Diese Angriffe gehen nicht, wie man vermuten könnte, von rivalisierenden Jugendgangs aus. Nein, ganz im Gegenteil, die Polizei steckt hinter diesen Angriffen!

Ende April wurde beispielsweise eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg zum Bahnhof unter haltlosen Anschuldigungen von der Polizei gestoppt. Die PolizistInnen warfen der Gruppe vor, auf dem Weg durch die Innenstadt Schaufensterscheiben demoliert zu haben. Am nächsten Morgen war es jedoch unmöglich, eine zerstörte Scheibe in der Siegburger Innenstadt zu finden! (mehr…)

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration anlässlich des 8. Mai

8. Mai Ein Tag zum Feiern

Vorwort

Der 8. Mai, als Tag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus, stellt für uns, ohne jedwede Einschränkung, einen Feiertag dar. Zugleich ist es jedoch auch ein Tag des Gedenkens, eines Gedenkens an die größten Greueltaten, die unser Planet je gesehen hat.

Bedeutung für die deutsche Geschichte

Für die deutsche Geschichte stellt sich dieser Tag als ein Schlüsselereignis dar. Deutschland und weite Teile des faschistischen Europas wurden von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreit. Die deutsche Bevölkerung schaffte diese Befreiung nicht selbst, nicht zuletzt, da das deutsche Volk aktiv und passiv an der Errichtung des Nationalsozialismus mitgewirkt und Shoah und Krieg mitgetragen hat. Die Befreiung Nazideutschlands gab der jetzigen Bundesrepublik Deutschland eine Chance auf einen Neuanfang, welche nicht adäquat genutzt wurde und NS- und SS-Funktionäre in Wirtschaft und Politik integriert hat. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem kollektiven antisemitischen Wahn der Deutschen hat nie stattgefunden. Dabei sollte die Zeit des dritten Reiches besonders in Deutschland eine Mahnung darstellen. Die in der jüngeren deutschen Geschichte geschehene Umdeutung von dem/der Täter_in zum Opfer beschmutzt das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Von einer aktuellen Politik wäre also das Zeigen aufrichtiger Reue und Demut zu fordern und nicht das Gedenken an deutsche Opfer in der Zeit des Nationalsozialismus, denn ohne das aktive Mitwirken der Zivilbevölkerung wäre die Umsetzung des Shoah, der Massendeportation und anderer Verbrechen an der Menschheit nicht möglich gewesen. Geschichtsrevisionismus und Opfermythen wird nicht nur auf Naziaufmärschen, z.B. in Dresden, Raum gegeben, sondern auch am bürgerlichen Gedenken, wie etwa am Volkstrauertag.
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